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Angelika Köster ist neue Hospizleiterin

Soest, 15. Februar 2018

   
     

 

Das Hospiz hat ein neues Gesicht: Angelika Köster. Die Geschäftsführenden Udo Schröder-Hörster von den Johannitern und Sigrid Kübler-Molitor von der Perthes-Stiftung zeigen sich mehr als zufrieden, mit der 49-jährige Diplompädagogin aus Lippstadt, die Stelle mit einer erfahrenen und kompetenten Kraft besetzen zu können. Mit einem „Tag der offenen Tür“ öffnet das Hospiz am 5. Mai. I

n den nächsten Wochen wird Angelika Köster alle organisatorischen und personellen Dinge regeln, damit der Betrieb des Hospizes im Soester Norden, starten kann. Angelika Köster kennt die Region als Lippstädterin sehr gut und konnte bereits in der Diakonie in Hamburg Erfahrungen sammeln, sowie seit 2014 bei der Hospitz-Initiative in Erwitte/Anröchte. Nicht nur die Erwartungen sondern auch die Anforderungen an ihre Arbeit sind groß. Woher Sie die Kraft für die verantwortungsvolle und mitunter auch schwere Aufgabe nehme? „Ganz klar, meine Familie!“, antwortet Angelika Köster prompt. Sie sei ein Familienmensch und ein sehr kooperativer Mensch, der es liebe im Netzwerk zu arbeiten. Als Leiterin eines der wesentlichen Arbeitsfelder. Denn um das Angebot bekannt zu machen, ist eine gute Netzwerkarbeit sehr wichtig. Das klappt nur mit einem guten Kontakt zu Ärzten, Krankenhäusern, Palliativnetzwerken und Sozialdiensten. „Wir haben das große Glück, bereits das Palliativnetz Soest-Hochsauerlandkreis zu haben, das zu unseren Kooperationspartnern zählt“, so Angelika Köster.

Angelika Köster wird täglich vor Ort sein. Bis das Hospiz auf dem Gelände des Perthes-Zentrums im Soester Norden bezugsfertig ist, müssen noch weitere Vorstellungsgespräche geführt werden – „Dies wird eine ihrer ersten Aufgaben sein“, so Kübler Molitor. Das Hospiz umfasst zehn Einzelzimmer mit Bad und Terrasse, zwei Angehörigenzimmer, ein großer Wohnbereich, ein Wohlfühlbad, der Raum der Stille aber auch Verwaltungsräume und ein Büro des Palliativnetzes Soest/Hochsauerlandkreis. Ein Innenhof mit Gartenanlage bietet einen geschützten Ort im Freien für Gäste und Angehörige. Angehörige können im Besucherzimmer oder auf einer Schlafgelegenheit direkt im Zimmer des Gastes übernachten.

Das Hospiz steht auch nach dem Tod des geliebten Menschen offen. Im Gesprächskreisen finden Hinterbliebene Unterstützung beim Abschiednehmen, Trauern und Erinnern. Das Hospiz schließt die Lücke in der ambulanten Versorgungsstruktur im Kreis Soest. Wenn eine Versorgung zu Hause nicht mehr möglich ist oder die Belastung zu groß wird, ist das Hospiz das letzte Zuhause. Menschen sollen den letzten Weg ihres Lebens nicht allein gehen. Das Hospiz wird ein Ort, an dem die Wünsche, die Würde und die Bedürfnisse von Sterbenden konsequent im Mittelpunkt stehen. Das Hospiz wird ausschließlich über Spenden finanziert. Bislang sind bereits 2,2 von 2,9 Millionen Euro zusammengekommen. Noch fehlen 680 000 Euro für die Finanzierung. Helfen Sie mit und spenden auch Sie!