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Wohnliche Atmosphäre für das Hospiz in Soest

Eichenparkett für den „Raum der Stille“ im Wert von 2.500 Euro gespendet

Soest, 6. August 2018

   
Parkettboden verbreitet wohnliche Atmosphäre, v.l.n.r: Udo Schröder-Hörster, Sigrid Kübler-Molitor, Ingo Jäker, Sascha Lauter    

 

„Das Hospiz ist für mich und meine Mitarbeiter ein Herzensanliegen, das wir gerne mit unserem Handwerk unterstützen. Den Parkettboden haben wir darum unentgeltlich und außerhalb unserer Arbeitszeiten hier im Raum der Stille verlegt“, so Ingo Jäker. Er betreibt eine kleine Filiale der Tischlerei Bahne am Boleweg in Soest und hat sich auf die Parkett-Sparte spezialisiert. Der Parkettboden aus Eichenlamellen und die Verlegung haben einen Gesamtwert von rund 2.500 Euro. Heute begutachten Ingo Jäker und Mitarbeiter Sascha Lauter das Ergebnis zusammen mit der Geschäftsführung des Hospizes. Udo Schröder-Hörster und Sigrid Kübler Molitor, Geschäftsführung des Christlichen Hospizes, freuen sich sehr über das persönliche Engagement und die hochwertige Spende. „Gerade natürliche Materialien wie Holz und wenig Plastik werden von den Gästen dankbar angenommen und verbreiten eine wohnliche Atmosphäre.“, so Sigrid Kübler-Molitor.

Der „Raum der Stille“ ist ein Rückzugsort für Besucher, Angehörige aber auch Mitarbeiter, in dem Andacht gehalten werden kann und Beistand geleistet wird. Das stationäre Hospiz ist ein Ort, an dem die Wünsche, die Würde und die Bedürfnisse des Sterbenden konsequent im Mittelpunkt stehen. Ein Ort, an dem bei Familie und Freunden gute Erinnerungen an den Abschied von einem geliebten Menschen entstehen können. Seit dem 04. Mai hat das Hospiz mit insgesamt zehn Gästezimmern und zwei Angehörigenzimmern seinen Betrieb aufgenommen. Die Baukosten in Höhe von 2,9 Mio Euro wurden ausschließlich über Spenden finanziert, sowie die laufenden Betriebskosten zu 95 Prozent in Höhe von 200.000 Euro pro Jahr. Darum ist das Hospiz auf Unterstützung und Spenden angewiesen.