Hilfe, die ankommt
Danke!
Wie vielfältig und kreativ Ihre Hilfe sein kann, zeigen Ihnen diese Beispiele.
Sie stehen exemplarisch für die vielen Zuwendungen, die wir in der vergangenen Zeit erhalten haben und die unsere Arbeit erst möglich machen.
Zum 90. Geburtstag: Spenden statt Geschenke
Der 20. September war für Helga Kowalewski ein ganz besonderer Tag: Sie feierte ihren 90. Geburtstag. Doch in diesem Jahr wünschte sie sich keine Geschenke. Stattdessen wollte Helga Kowalewski das Christliche Hospiz Soest unterstützen. Und so lud sie ihre 30 Gäste dazu ein, bei einem gemütlichen Beisammen zwischen Kaffee und Kuchen etwas in die Spendendose zu stecken, die sie während der Feier aufgestellt hatte.
Dabei sind stolze 700 Euro zusammengekommen, die Helga Kowalewski auf 1000 Euro erhöhte. „Mir gefällt die Einrichtung sehr, es wirkt friedlich und die Atmosphäre ist angenehm und warmherzig“, sagt die 90-Jährige zu Einrichtungsleitung Angelika Köster. Zur Spendenübergabe ist Kowalewski mit ihrem Ehemann Siegfried van der See erschienen, mit dem sie seit 18 Jahren verheiratet ist. Auch er spendet regelmäßig an das Christliche Hospiz Soest und hat die Gelegenheit genutzt, um seine vierteljährigen Beiträge noch einmal aufzustocken. Wir bedanken uns für das Engagement, gratulieren Helga Kowalewski ganz herzlich zum runden Geburtstag und wünschen ihr und ihrem Mann alles Gute für die gemeinsame Zukunft!
Lions-Club engagiert sich erneut fürs Christliche Hospiz Soest
Der Lions-Club Anröchte-Warstein-Rüthen befindet sich mitten in der Vorbereitung zur Durchführung der nächsten Autoverlosung im Herbst. Aufgrund des erfolgreichen Verlaufs im letzten Jahr konnten jetzt Präsident Helmut Franzke und Past-Präsident Clemens Hecker aus dem erzielten Überschuss eine Spende in Höhe von 4.550 Euro an Angelika Köster vom Christlichen Hospiz in Soest überreichen. Gerade in der Corona-Krise hat sich die Wichtigkeit der Begleitung von Menschen im letzten Lebensabschnitt herausgestellt. Angelika Köster zeigte sich erfreut, denn mit der Spende wird die erforderliche Ausbildung und Qualifizierung der ehrenamtlichen Helfer im Christlichen Hospiz namhaft unterstützt.
Violine und Viola berühren Herzen
Bei Frühlingswetter verzauberten Jin Kim und Klaus Esser auf Violine und Viola ihre Zuhörerinnen und Zuhörer mit klassischen Musikstücken von Beethoven und Mozart, irischem Folk und deutschen Volksliedern. Bei offenen Fenstern lauschten die Bewohnerinnen und Bewohner mit ihren Angehörigen dem Konzert aus ausreichend Sicherheitsabstand, und auch die Hospiz-Mitarbeitenden freuten sich über die musikalische "Auszeit".
Die musikalische Darbietung fand im Rahmen des Projektes "Kultur am offenen Fenster" der Bürgerstiftung Hellweg-Region statt, eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Soest. Initiiert wurde das Projekt von der Nachbarschaft des unteren Steinkuhlenweges in Soest.
Im Bild: Das Ehepaar Jin Kim und Klaus Esser mit Violine und Viola.
Landjugend Borgeln unterstützt Christliches Hospiz Soest
Traktoren, Tannen und starke Hände: Aus diesen Zutaten generierte die Landjugend Borgeln eine Spende von 700 Euro. Am 26. März überreichte der Vorsitzende Georg Gösslinghoff (rechts im Bild) die Spende gemeinsam mit Kassenwart Jannik Buschhoff (links). Die Jugendlichen aus Borgeln und Umgebung stiegen im Januar auf ihre Traktoren und halfen beim Entsorgen von Weihnachtsbäumen.
„Aufgrund von Corona war vieles anders als sonst“, erklärt Buschhoff. „Wir haben uns in Absprache mit dem Ordnungsamt ein besonderes Hygienekonzept überlegt und uns in drei kleine Gruppen aufgeteilt, die unterschiedliche Routen gefahren sind.“ Hospizleiterin Angelika Köster bedankte sich für die Spende. „Corona bringt zusätzliche Aufgaben für unser Team“, so Köster. „Mit ihrer Spende trägt die Landjugend Borgeln zur Ausbildung von Ehrenamtlichen bei und dazu, besondere Angebote wie die beliebten komplementären Therapien weiterhin zu ermöglichen.“
Palettenbilder fürs Christliche Hospiz Soest
Aus alten Europaletten können schöne neue Dinge entstehen, weiß Silke Hautkapp. Mit viel Kreativität und Säge zaubert Hautkapp in ihrer Freizeit aus den Paletten Frühlingswiesen, Weihnachtskrippen, Wildtiere oder auch das Soester Stadtbild. Einige dieser „Palettenbilder“ überreichte Hautkapp (rechts im Bild) Anfang März an Einrichtungsleitung Angelika Köster (mitte) und Fundraiserin Claudia Wolf. Die Paletten sind nun im Christlichen Hospiz Soest ausgestellt und für eine Spende von rund 50 Euro zu haben.
Die Palettenbilder kommen bei Gästen, Angehörigen und Mitarbeitenden sehr gut an. Bereits kurz nach Eröffnung der Ausstellung fanden die ersten von ihnen neue Abnehmer. Hautkapp lieferte Nachschub und erklärt: „Ich freue mich darüber, mit meinem Hobby Gutes tun zu können und bin immer auf der Suche nach kostenlosen Europaletten."
Rotary Club Erwitte-Hellweg spendet 5000 Euro ans Christliche Hospiz Soest
Einen Betrag von 5000 Euro spendete jetzt der Rotary Club Erwitte-Hellweg an das Christliche Hospiz Soest. „Wir sind froh, dass wir dank der vielen Unterstützenden unseren Gästen Wohlfühlmomente und durch gut ausgebildete Ehrenamtliche zusätzliche Aufmerksamkeit schenken können“, sagt Geschäftsführer Sebastian Thiemann.
Hospize werden trotz des hohen Bedarfs nicht vollständig von Kranken- und Pflegekassen finanziert und sind deshalb auf Spenden angewiesen. Der Rotary-Club lobte das Engagement der freiwilligen und festangestellten Hospiz-Mitarbeitenden: Sie hätten einen Ort geschaffen, an dem Sterbende im Kreis der Familie und Freunde nach den eigenen Vorstellungen und mit liebevoller, professioneller Unterstützung Abschied nehmen könnten. Das Spenden-Geld vom Rotary Club Erwitte-Hellweg stammt unter anderem aus dem alljährlichen Adventskalenderprojekt des Vereins. Es ist in der Region mit einem jährlichen Reinerlös von rund 25.000 Euro das seit über zehn Jahren erfolgreichste Projekt seiner Art. Das Geld wird an soziale Projekte und Einrichtungen in der Region ausgekehrt.
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Im Bild: Ewald Prünte vom Rotary-Club (links) mit Sebastian Thieman und Angelika Köster vom Christlichen Hospiz Soest.
Einsatz für die Nachbarn - Schützenverein Einigkeit überreicht Spende ans Christliche Hospiz Soest
„Soziales Engagement zeigen, trotz Corona“: Diesem Motto folgend generierte der Schützenverein Einigkeit 1926 Soest e.V. eine Spende von 300 Euro fürs Christliche Hospiz Soest. Am 3. Januar überreichten die Schützenbrüder ihre Spende an Einrichtungsleitung Angelika Köster.
Seit 2017 der Grundstein fürs Christliche Hospiz Soest gelegt wurde, verbindet eine Freundschaft Schützenverein und Hospiz. „Wohl auch deshalb, weil wir Nachbarn sind“, erklärt Kurt Mudersbach, Ehrenkommandeur beim Schützenverein Einigkeit, dessen Vereinshaus sich am Danziger Ring befindet. „Eigentlich veranstalten wir in unserer Gaststätte jährlich ein Weihnachtsknobeln, um Spenden zu sammeln.“ Aufgrund von Corona konnte sich die Knobelrunde in diesem Jahr nicht treffen. „Wir wollten uns trotzdem sozial engagieren und riefen zum Spenden auf“, so Mudersbach. „Die Arbeit im Hospiz geht ja weiter, trotz Corona.“
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„Corona bringt zusätzliche Aufgaben für unser Team“, sagt Einrichtungsleitung Köster. Mit ihrer Spende trägt der Schützenverein Einigkeit zur Ausbildung von Ehrenamtlichen bei und trägt dazu bei, besondere Angebote wie die beliebten Aroma- und Körpertherapien weiterhin zu ermöglichen.
Künstlerin schenkt Gästen des Hospizes zwei Acrylbilder
Petra Gillhaus hat dem Christlichen Hospiz Soest im vergangenen Jahr zwei großformatige Acrylbilder geschenkt. Damit möchte die Soester Künstlerin den Gästen eine Freude in deren letzten Lebenstagen bereiten. "In der Natur und im täglichen Leben bin ich ständig auf der Suche nach neuen Strukturen und Formen", so Gillhaus. "Die Natur bietet einen unerschöpflichen Reichtum an Eindrücken." Diese Impressionen beeinflussen die abstrakte Malerei der Künstlerin, die gern mit Spachteln, Nägeln und Tinte arbeitet. Gillhaus gibt ihren Bildern bewusst keine Titel, damit der Betrachter seinen eigenen Vorstellungen frei folgen kann. So können künftig auch die Gäste des Christlichen Hospizes Soest in unbekannte Welten eintauchen. Die Künstlerin hofft, dass die Reisen ins Reich der Phantasie den Gästen und ihren Angehörigen ein wenig Erleichterung und Ablenkung in einer schweren Zeit bringt.
Deutsche Industriebau Group spendet 3000 Euro ans Christliche Hospiz Soest
Die Deutsche Industriebau Group unterstützt in diesem Jahr zu Weihnachten das Christliche Hospiz Soest. Am Dienstag den 1. Dezember überreichte Stefan Brunswieck, Assistenz der Geschäftsführung, im Namen von Volker Westermann, geschäftsführender Gesellschafter der Deutsche Industriebau Group, den Spendenscheck in Höhe von 3000 Euro an Einrichtungsleitung Angelika Köster. Das Lippstädter Unternehmens ist sich einig: „Das Spendengeld ist hier an der richtigen Stelle, das Christliche Hospiz leistet einen wichtigen und unverzichtbaren Beitrag“, sagt Stefan Brunswieck. Unter dem Motto „Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben zu geben“, schafft das Hospiz mit viel Empathie und Hingabe Außergewöhnliches.
Poesie am offenen Fenster
Seit Corona sind Begegnungen oft nur auf Distanz möglich – auch im Christlichen Hospiz Soest. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger des Pastoralen Raums Soest haben sich deshalb etwas ganz Besonderes ausgedacht: Vor den geöffneten Türen und Fenstern des Hospizes packte ein Team um Pfarrer Uwe van Raay am Abend des 1. Juli Akkordeon, Notenblätter und Märchenbücher aus und schenkte den Gästen dreißig Minuten Musik und Poesie.
Das Team bot eine bunte Mischung voller Humor, aber auch zum Nachdenken. Von Wilhelm Busch über Theodor Fontane bis hin zum abschließenden Segen war alles dabei. „Wenn wir so weitermachen, können wir uns bei Deutschland sucht den Superstar anmelden“, scherzt Martina Neuhaus, Gemeindereferentin im Pastoralteam, als Pfarrer van Raay die „Vogelhochzeit“ ausklingen lässt.
„Für uns ist es ein Geschenk, hier zu sein“, sagt Neuhaus. „Es entsteht so viel Positives, trotz Corona.“ Mitglieder des Pastoralteams sind in Soest gemeinsam mit Ehrenamtlichen im Hospiz und in Seniorenheimen unterwegs, aber auch in Bad Sassendorf und im Bereich Möhnesee, wo sie ebenfalls Einrichtungen für Senioren besuchen. „Wir freuen uns sehr über die positive Resonanz.“
