„Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage, sondern den Tagen mehr leben zu geben.“

cecily Saunders | Hospizbegründerin

Wenn nicht viel Zeit bleibt, ist Lebensqualität das wertvollste Geschenk.

Gemeinsam mit den Angehörigen und Freunden geben wir Schwerkranken und Sterbenden menschliche Zuwendung und ein liebevolles, lebendiges Umfeld, in dem trotz der schweren Zeit auch viel gelacht wird.

Halt, Unterstützung, Trost und professionelle Hilfe

Die Gäste erleben das Hospiz als ein zweites Zuhause -
und als einen Ort, an dem jeder über seine
Gefühle und Bedürfnisse reden kann.
Offen und ohne Tabus.

Ein Ort des würdevollen Abschieds

Sowohl unsere Gäste als auch ihre Angehörigen empfinden die Zeit im Hospiz als eine Erleichterung. Denn hier finden sie einen Ort, an dem ihre Trauer und das Abschiednehmen mit Zuwendung und Respekt in einer liebevollen Gemeinschaft aufgefangen wird.

(Lebens)geschichten
aus dem Hospiz

Ein Gespräch über den Tod, aber vor allem über das Leben.

Katrin W. und Gudula H. haben ihre Männer verloren. Sie treffen sich an dem Ort, wo sie Abschied nahmen: im Hospiz Soest. Hier haben sie sich kennengelernt, hier haben sie Halt und Unterstützung erfahren. Das Hospiz wurde, wie sie sagen, ihr zweites Zuhause. Dort sprechen sie über den Tod geliebter Menschen, die Trauer und über den Abschied.

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Scott Williams

Er ist gerade 45 Jahre alt und trotzdem auf seinem letzten Lebensabschnitt. Scott Williams hat sein Leben lang als Fernfahrer die Welt bereist. 2015 bekam er überraschend die Diagnose Lungenkrebs. Nach zahlreichen Operationen und Therapien hieß es schließlich: „austherapiert“.

Für Scotty, wie ihn hier im Hospiz alle nennen, war von Anfang an klar: ich möchte ins Hospiz. Er spricht über sein Leben, seine Kindheit in Schottland und was auf seiner Beerdigung nicht fehlen darf.

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Jutta Schmidt

Jutta Schmidt ist Soesterin und 65 Jahre alt. Ihre herzliche und lebensfrohe Art steckt sofort an. Zukünftig möchte sie sich im Hospiz ehrenamtlich engagieren.

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Wolfgang Dördelmann

Wolfgang Dördelmann (53) ist von Beruf Pfleger im Hospiz Soest. Er sagt: „Es gibt keinen Beruf, der mich mehr erfüllt.” Er muss es wissen, denn vom Tischler über die Bundeswehr zu Opel hat ihn seine berufliche Laufbahn quer durch viele Branchen geführt, ehe er im Hospiz seine Berufung fand.

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Pfarrer Konrad Schrieder
Pfarrer Uwe van Raay

Die Trauerarbeit nimmt einen besonderen Teil in dem Leben von Pfarrer Konrad Schrieder und Pfarrer Uwe van Raay ein. Sie möchten den Menschen, die hier Abschied nehmen, Orientierung und Halt geben. Neben Gottesdiensten sind sie in der Regel an zwei Tagen in der Woche im Hospiz und darüber hinaus in Rufbereitschaft. Mit Maren Kuiter sprechen sie darüber, wie man es schafft, in hoffnungslosen Situationen selbst die Hoffnung nicht zu verlieren.

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